Der Palm Pre eingerichtet
Nun ergab es sich also, dass auch ich einen Palm Pre zu testen bekam.
Was macht man also zuerst wenn man etwas spannendes, neues bekommt?
Man packt es so schnell wie möglich aus.
Für Bilder zum Auspacken sei der Leser auf diesen Blog Eintrage verwiesen:
http://www.flexiblesbuero.com/2009/10/palm-pre-meine-ersten-eindrucke/
Ich begnüge mich hier mit ein paar kurzen Impressionen die ich dabei gesammelt habe und berichte danach von der ersten Inbetriebnahme.
Das Auspacken:
Die Verpackung ist sehr nett und minimalistisch gestaltet. Das Entpacken ist naturgemäß spannend und wird einem durch diverse kleine “Hilfsmittel” erleichtert z.B. Eselsohren in den Beiheften zum einfacheren Herausnehmen, da diese haargenau in die Packung passen.
Enthalten sind:
- Ein 2-teiliges Ladegerät (Steckdose->USB)
Sehr gut, falls man einmal ins Ausland fährt oder unterwegs vom Laptop laden will. - Ein MicroUSB-Kabel
Sehr gut. Immerhin wurde MicroUSB von namhaften Handyherstellern als gemeinsamer zukünftiger Ladestecker-Standard festgelegt - Ein Headset mit 3,5mm 4-poligem Klinkenstecker
Naja, angenehm wäre es wenn man sich nicht auf die mitgelieferten Kopfhörer beschränken müsste, zumal die bei InEar-Kopfhörern wirklich nicht jedem jedes Modell passt.
Bei mir hängen die Kopfhörer außerdem leider etwas lose im Ohr. Ein zweiteiliges Headset wäre Meinung nach auch besser gewesen um die Kopfhörer austauschen zu können.
Dazu gibt es einen Adapter den man allerdings extra kaufen muss. - Eine kleine Schutztasche
Gut. Schützt gegen Kratzer und vielleicht auch kleine Stürze. Auf jeden Fall angenehm, dass so etwas dabei ist. - Ein Akku
- Der Palm Pre selbst
Er wirkt auf den ersten Eindruck recht gut verarbeitet. Die Schutzfolie sitzt leider eine Spur schief, aber die ist sowieso ein Verschleißteil.
Das erste Aufdrehen dauert seine Zeit, doch die Vorfreude lässt die Zeit natürlich auch länger erscheinen
Die Inbetriebnahme:
Dies bezieht sich auf WebOS 1.1.2 das mitgeliefert wurde.
Nach knapp über 1 1/2 Minuten pulsierendem “Palm” am Bildschirm lacht mich ein brilliantes 3,1 Zoll-Bild an.
Mit dem Blickwinkel des Displays bin ich sehr zufrieden. Die Reaktionszeit des Touchscreens überrascht mich sogar positiv.
Leider (auch wenn das Scrollen jetzt schon Spaß macht) ist die erste Aktion, die mich am Pre erwartet, das Lesen der AGB.
…
Die AGB enthalten wie üblich rechtliche Absicherungen und viel für den normalen Nutzer unnötigen Kleinkram.
Doch gleich fällt einem ein auffällig großer Teil zu Datenschutzbestimmungen auf. Palm sichert die Daten des Pre auf ihrem eigenen Server und dementsprechend heikel ist das Thema. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch habe ich beschlossen ganz sicher zu gehen und wirklich alles zu lesen. Obwohl das mulmige Gefühl auch nach dem Lesen nicht komplett vergangen ist beschließe ich fortzufahren.
Die verpflichtende Registrierung bei Palm erfordert die Angabe von:
- Name
- Passwort
Dies erfolgt direkt am Palm.
Damit wird ein Account erstellt, den man später irgendwann (Zeitraum unbekannt) von seiner Mail-Adresse aus bestätigen muss.
Da der Pre auch Standortdaten bestimmen kann folgt eine Information zum Standortdatenschutz.
Hier kann man auswählen ob Anwendungen automatisch auf Standortinformationen zugreifen können, oder ob dies jedes Mal bestätigt werden muss. Natürlich lasse ich mir den Zugriff von Applikationen darauf immer bestätigen.
Damit ist die Registrierung abgeschlossen.
Als Erstes deaktiviere ich die Sicherung der Daten bei Palm.
Das mag durchaus ein sinnvolles Feature sein, doch ich habe meine eigenen Sicherungen denen ich genug vertraue.
Dann ging der Spaß erst richtig los.
Doch mehr dazu nächstes Mal…

