Samsung Galaxy im Langzeit-Test: Mein Fazit nach drei Monaten Test
Das Samsung Galaxy i7500 hatte ich drei Monate im Test, zusammen mit einer Daten- und Telefonflatrate von o2. Es kann alles, was ein Smartphone können soll, mit kleinen baulichen Mängeln. Und lässt sich, entgegen landläufiger Meinung auch offline, ohne Datenflatrate, verwenden. Für die Grundfunktionen ist das SamsungGalaxy ein wirklich nettes, gut zu bediendes Handy mit leichten Baufehlern.

Office-Funktionen
Die Schreib- und Kommunikationsfunktionen könnten für meinen Geschmack noch etwas praktikabler sein, vermutlich ist das aber auch nur eine Frage der Gewöhnung an das kleine Display neuerer Smartphones.
Bei der Textverarbeitung fällt negativ auf, dass der Cursor bei Drehen des Displays (und das passiert schneller als einem lieb sein kann) auf den Anfang des Textes zurückspringt, das erschwert das schnelle Tippen von Texten unterwegs ungemein.
Bauweise
Das Gerät ist immerhin stabil, es hat mehrere Stürze überlebt. Ein Nachteil ist, dass der Akkudeckel bei zwei Testhandys von Anfang an nicht saß – ein Handy, das mit Tesafilm fixiert werden muss, sieht einfach weniger stylisch aus.
Betriebssystem
Begeistert bin ich vom Betriebsystem Android, dem einfachen Datenabgleich mit Google und den vielen schnell zu bediendenen Apps. Vor allem MapDroid könnte eine geniale, kostenlose Offline-Navigationslösung sein – wenn es nur eine Suchfunktion gäbe. Sieht man davon ab, dass Android 1.5 mittlerweile ein etwas veraltetes System ist, was mich bislang aber nicht gestört hat, stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis des SamsungGalaxy wirklich.
Datenverbindung
Geschmälert wird das ganze Vergnügen durch die UMTS-Verbindung von o2, die bei mir in entscheidenden Momenten einfach nicht funktioniert hat. Zuletzt übrigens auch nicht, als ich mich während der Webinale im Maritim-Hotel in Berlin-Mitte aufhielt: Nur mit Mühe und Not kam eine Internet-Verbindung zustande.
Speicher
Genial ist die Größe des Speicher: Bei Arbeitsspeicher kann man Problemlos und ohne zu Haken auch mehrseitige Texte schreiben und dabei Musik hören. Alles andere als normal ist die 8GB große interne SD-Karte: Das fast doppelt so teurere Palmpre hat keinen so komfortabelen mitgelieferten Speicher an Board.
Nur rausnehmen kann man die interne SD-Karte nicht, was den Datenaustausch via FTP erforderlich macht. Wer Lust hat, kann noch eine eigene SD-Karte bis 32 GB nachrüsten.
Fazit
Trotz Mängel aufgrund es Preis-Leistungs-Verhältnisses ein empfehlenswertes Handy!


die speicher-nachrüstbarkeit finde ich sehr gut…
günstig ist es vor allem…
also, mit den derzeitigen preisen vom palm pre ist es auch nicht mehr sooo günstig