Nach ausgiebigem Testen nun auch endlich ein paar Worte zum Akku des Galaxy S.
Hier unterscheidet sich das Galaxy nicht wesentlich von den meisten anderen Android Geräten mit großen Displays. Am Ende muss man sich wohl daran gewöhnen, dass – zumindest vorerst – das „Ausschau-Halten“ nach Steckdosen bzw. das Mitnehmen entsprechender Kabel wichtig ist und bleibt.
Zunächst habe ich mein Galaxy S die ersten Tage getestet ohne viele Apps auf das Gerät zu laden. Einfach um zu sehen, wie es sich später im Vergleich verhält. Allerdings ist nicht wirklich ein Unterschied festzustellen.
Meine Displaybeleuchtung ist stets auf der niedrigsten Stufe eingestellt. Einzige Ausnahme stellt die Navigation bei Sonneneinstrahlung statt. Dabei benötigt man durchaus eine höhere Beleuchtungsstufe.
Hinzu kommen E-Mails lesen, ein paar Nachrichten schreiben, eine handvoll kurze Telefonate und surfen auf ein paar News-Seiten sowie Facebook (in diesem Fall die „Touch-Version im Browser, nicht via App).
Später kam die Hootsuite App als Twitter Client hinzu. Selten mal ein Video (z.B. Youtube).
Insgesamt kann man bei dieser Verwendung damit rechnen, das der Akku etwa zwischen 24 und 30 Stunden durchhält. Viel mehr habe ich nicht rausholen können. Selbst wenn man die Datenverbindungen ständig kappt, ist der Effekt vergleichsweise gering.
Wenn man die bereits angesprochene Navigation verwendet, gelten alle diese Angaben selbstredend nicht. Nutzt man das Galaxy um nach dem Weg zu suchen, kann man dem Akku (dessen Anzeige im Display wahrlich schlecht, weil ungenau, abzulesen ist) beim entleeren im wahrsten Sinne des Wortes zusehen. Grund hierfür dürfte neben dem GPS Signal auch wiederum das Display sein, welches ja dann im Dauerbetrieb läuft und sich nicht (je nach Einstellung) nach 30 Sekunden ausschaltet.
Jetzt klingen diese 24 – 30 Stunden nicht viel. Wenn man aber bedenkt, was man hier den ganzen Tag über mit dem Gerät veranstaltet hat und das man diese ganzen Möglichkeiten sonst schlichtweg einfach gar nicht gehabt hätte, bin ich auch bereit das Ladekabel einzupacken.
Natürlich lade ich auf diese Weise deutlich öfters als eigentlich nötig. Immerhin muss ich die Steckdosen oder Möglichkeiten mein MacBook auszupacken ja auch nutzen. Auf diese Weise leidet der Akku also vermutlich auch deutlich mehr, weil die „Pflege“ zu wünschen übrig lässt.
Andererseits: Ein neuer Orginal-Akku für das Galaxy S kostet laut Samsung ca. 30€.
Das ist zu verschmerzen.
Alles in allem muss sich das Galaxy S also nicht hinter seiner Konkurrenz verstecken.
Permalink
| Leave a comment »